Stella Bohnenkraut – Meine ersten Tage in Parago Island.

So ein Umzug ist ganz schön stressig, aber ich habe es geschafft.
Ich habe ein kleines Haus in der Nähe der Militärbasis gemietet. Bei der Feuerwache hätte ich auch eine günstige Unterkunft bekommen können, aber da ich viel schreiben werde, brauche ich meine Ruhe. Und ob ich die neben einer Feuerwache gehabt hätte?
Mein neues Zuhause ist nicht sehr groß und es reicht gerade so für eine Person, aber ich habe erst einmal alles was ich brauche.
Und mal ehrlich – es ist doch recht niedlich, oder!?


zum Haus

Am nächsten Tag musste ich wieder ins Rathaus um mich anzumelden. Da traf es sich gut, das mir meine Nachbarin über den Weg lief und ich sie fragen konnte, wie ich am schnellsten dort hinkomme.
„Nimm die U-Bahn. Gleich gegenüber der Schule. Das ist nicht weit von hier. Fahr bis zur Station zum Theater. Wenn du heraus kommst ist das Rathaus gleich gegenüber.“

Als ich wieder aus dem Rathaus heraus kam, wäre ich beinahe mit einem jungen Mann zusammen gestoßen. Er war ziemlich blass, aber sehr nett. Irgendwie habe ich aber immer noch das Gefühl, das irgend etwas an ihm merkwürdig war.

Ich entschuldigte mich noch einmal für den beinahe-Zusammenstoß und beschloss wieder nach Hause zu gehen.
Auf dem Weg zur U-Bahn musste ich erstmal eines der Blümchen pflücken, die hier überall zu finden sind. Ein schlechtes Gewissen musste ich dabei nicht haben, denn im Rathaus sagte man mir, das es hier eine regelrechte Wildblumenplage gibt. Daher darf und soll jeder soviel Wildblumen pflücken wie er will.

Ich denke das ich das oft tun werde, denn ich liebe es immer ein paar frische Blumen in der Vase zu haben.
Jetzt musste ich nur noch einen Job finden, denn mein Startkapital würde nicht ewig reichen.
Also hieß es die Zeitung zu durchsuchen. Und ich hatte so ein Glück. Im Bürokomplex von Parago wurde gerade eine Bloggerin gesucht, die über die Insel berichten sollte. Ich rief sofort an und bekam einen Termin für den nächsten Tag.

Das Gespräch verlief wirklich gut und ich bekam den Job.
Mittlerweile war es Abend und ich hatte ziemlichen Hunger. Zur Feier das Tages beschloss ich nicht selbst zu kochen und dafür das Restaurant hier in der Stadt auszuprobieren. Auf der Terasse war es richtig gemütlich und das Essen schmeckte hervorragend.


zum Restaurant

Um meinem neuen Job nachzukommen, musste ich natürlich erst einmal Informationen über Parago sammeln.
Also machte ich mich am nächsten Tag auf den Weg um die Gegend etwas zu erkunden.
Mein erstes Ziel sollte der Wasserfall sein.
Ich hoffte das es dort Fische geben würde, denn das gäbe ein leckeres und günstiges Abendessen. Also packte ich meine Angel ein und machte mich auf den Weg.
Der Wasserfall bot einen wunderschönen Anblick und der See davor war tatsächlich voller Fische.

Zwei Fische konnte ich fangen. Das Abendessen war somit gesichert. Allerdings setzte ich einen wieder zurück, denn einen Koi wollte ich nicht essen. Ich fragte mich nur, was so ein ungewöhnlicher Fisch hier in dieser Gegend zu suchen hatte.
Ich hatte nun meine ersten Eindrücke gesammelt und konnte mich an meinen Blogeintrag machen.
Leider habe ich noch keinen eigenen Computer, also musste ich zur Biblithek in die Stadt.


zur Bibliothek

Ich schrieb meine Eindrücke auf und schickte alles rüber ins Büro.
Damit war meine Arbeit für heute getan. Der Abend war bereits angebrochen und ich machte mich auf den Heimweg.
Allerdings nicht ohne noch ein Foto von der wundervollen Abendlandschaft von Parago zu machen.